Berliner Stadtderby entscheidet den Volksbank PLUS Cup
Am Ende war es Nervenkitzel pur vom Elfmeterpunkt. Nach der regulären Spielzeit trennten sich der 1. FC Union Berlin und Hertha BSC mit 1:1. Vom Punkt hatte dann der Nachwuchs der Alten Dame die besseren Nerven und krönte sich zum ersten U17 Volksbank PLUS Cup Champion.
Bei herrlichem Sonnenschein am Pfingstwochenende startete am Samstagvormittag zunächst die Westenergie Gruppe mit der heimischen Mühlenkreisauswahl, Feyenoord Rotterdam, dem 1. FC Union Berlin und Bayer Leverkusen. Mit zwei 1:0 Siegen und einem Unentschieden setzten sich die Berliner an die Tabellenspitze. Die Werkself folgte mit sechs Punkten ins Halbfinale. Der niederländische Meister aus Rotterdam verfehlte überraschend den Halbfinaleinzug mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage. Punkt- und torlos endete der Samstag für die Mühlis.
Am Nachmittag folgte die HARTING Gruppe. Gleich drei Mannschaften mit dem SV Werder Bremen, Hertha BSC und dem FC Basel erspielten sich sechs Punkte. Aufgrund der Tordifferenz ging auch hier der erste Platz an die Hauptstädter. Auf Platz zwei folgte der SV Werder Bremen, dem FC Basel blieb nach einer deutlichen Niederlage im dritten Gruppenspiel nur das Nachsehen. Der FC Utrecht komplettierte die Gruppe mit drei Niederlagen auf Rang vier.
Der neue Modus sah vor, dass die jeweiligen Gruppendritten und -vierten ebenfalls eine Art Halbfinalrunde spielen, sodass am Ende alle Mannschaften auf fünf Spiele kommen. Hierzu spielten die Gruppendritten gegen den Vierten der jeweils anderen Gruppe. Feyenoord Rotterdam gewann das niederländische Duell mit 1:0. Die Mühlis mussten sich dem FC Basel zwar geschlagen geben, durften sich allerdings über gleich zwei eigene Tore freuen. In den Platzierungsspielen waren dann jeweils die Niederländer erfolgreich. Der FC Utrecht schlug die Mühlis (Spiel um Platz 7) und Feyenoord Rotterdam setzte sich gegen den FC Basel durch (Spiel um Platz 5).
Im rein deutschen Halbfinale waren es die beiden Berliner Teams Union (gegen Werder) und Hertha (gegen Leverkusen), die sich den Einzug ins Finale sichern konnten. Im Spiel um Platz 3 setzte sich Bayer Leverkusen durch und landete somit bei seiner ersten Teilnahme in Stemwede direkt auf dem Treppchen. In einem engen Finale gelang dann der Hertha die Revanche für die Niederlage im Berliner Pokalfinale gut eine Woche vorher. Es ist nach 2005 der zweite Titel, der in Richtung Olympiastadion geht.
Neben dem sportlichen Sieger kürte sich die Hertha auch zum Sieger im Fair-Play Cup. Außerdem geht auch der Titel des Torschützenkönigs (Ali Salman) an den Turniersieger. Zum besten Torhüter des Turniers wurde Elias Bürger von Bayer Leverkusen gewählt. Die Trophäe für den besten Spieler geht in die Schweiz zu Emre Bostan vom FC Basel.




